Der Senat hält die Sorge für unbegründet, dass es im Fall einer Vogelgrippe-Pandemie zu wenig Medikamente wie Tamiflu geben könnte. "Tamiflu kann nur ein Baustein in einer Strategie gegen die Pandemie sein", sagte die Sprecherin der Senatsgesundheitsverwaltung, Roswitha Steinbrenner, gestern. "Wir gehen davon aus, dass ein Impfstoff rechtzeitig kommt, um die ganze Bevölkerung zu versorgen." Das Robert-Koch-Institut hatte zuvor kritisiert, dass Berlin nur für 8 Prozent der Bevölkerung Tamiflu lagern lasse. Das Institut empfehle, Medikamente für mindestens 20 Prozent der Bevölkerung bereitzuhalten. Steinbrenner sagte, Berlin halte sich an die Vereinbarung der Länder, den Vorrat am Bedarf des medizinischen Personals und von Risikopatienten auszurichten. DPA
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