Nur wenige Bundesländer unterhalten neben dem jeweiligen Staatsarchiv eine eigene Einrichtung zum Sammeln historischen Filmmaterials. In Bremen gibt es sie seit 1998, fast ebenso alt ist allerdings die Diskussion um die organisatorische Einbettung. Nun mehr scheint jedoch fest zu stehen: Das Landesfilmarchiv bleibt wohl Bestandteil der Landesbildstelle, die wiederum zum Landesinstitut für Schule (LiS) gehört.
Zu den Zukunftsplänen des Landesfilmarchivs zählt die Publikation eines wissenschaftlich fundierten Gesamtkatalogs bremischer Filmdokumente ebenso wie die Einrichtung einer "Archivkinemathek" oder eines "Archivkinos". Bisher kann man jeden dritten Donnerstag im Monat Material aus dem Filmarchiv im Offenen Kanal sehen (19 Uhr). HB
Wollen Sie taz-Texte im Netz veröffentlichen oder nachdrucken, dann wenden Sie sich bitte an unsere Abteilung Syndikation: lizenzen@taz.de.
Hier finden Sie alle seit Juni 2007 auf taz.de erschienenen Beiträge.
Das kostenpflichtige Archiv der gedruckten tageszeitung mit allen Texten seit 1986 finden Sie in der Volltextsuche der taz.