HÖXTER dpa
Die Weserbergland-Klinik in Höxter hat zwei Stationen extra für Muslime eingerichtet. Die nach Geschlechtern getrennten Stationen hätten eine Kapazität von jeweils 20 Betten und sollten helfen, die Behandlung von Muslimen zu verbessern, teilte die Klinik mit. Die meist nur schlecht Deutsch sprechenden Patienten verzichteten oft auf die Möglichkeiten einer Rehabilitation, weil viele Kliniken nicht auf die kulturellen Eigenheiten von Muslimen eingerichtet seien, erklärte Geschäftsführer Wilhelm Volkert. Die Stationen seien dazu da, die Anschlussheilbehandlung sinnvoll und effizienter zu gestalten, sagte Volkert. Separate Gebetsräume wurden eingerichtet und türkischsprachiges Klinikpersonal eingestellt, außerdem musste das Küchenpersonal die im Koran vorgeschriebene "reine" Nahrungszubereitung lernen.
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