TOKIO rtr
Bei einem Brand in einem Atomkraftwerk im Westen Japans ist gestern nach Angaben des Betreibers keine Radioaktivität ausgetreten. Ein Sprecher des Unternehmens Kansai Electric Power sagte, das Feuer sei in der Lagerstätte für Abfälle des Werks in der Präfektur Fukui ausgebrochen. Informationen darüber, ob der Brand bereits gelöscht sei, lagen dem Sprecher zunächst nicht vor. Zwei Mitarbeiter wurden ins Krankenhaus eingeliefert, nachdem sie Rauch eingeatmet hatten, wie ein Vertreter der Präfektur bekannt gab. Nach seinen Angaben wurden in der Lagerstätte auch geringfügig radioaktive Abfälle verwahrt. Es gäbe jedoch keine Auswirkungen auf die Umwelt. Die Heißwasserreaktoren der Anlage waren dem Unternehmenssprecher zufolge nicht von dem Feuer betroffen und arbeiteten normal weiter.
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