FREIBURG taz
Deutschland hat seine Rolle als Stromexporteur gefestigt: Die Ausfuhr lag im Jahr 2005 um 8,5 Milliarden Kilowattstunden höher als die Einfuhr. Damit erzielte die Bundesrepublik letztes Jahr das höchste Stromexport-Saldo seit der Wiedervereinigung. Das gab der Verband der Netzbetreiber, eine Organisation der Stromwirtschaft, gestern bekannt. Die Exportstärke der deutschen Stromwirtschaft ist wegen der Debatte um den Atomausstieg interessant: Der Reaktor Biblis A hat 2005 beispielsweise 7,8 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt. Auch ohne ihn wäre Deutschland also noch Nettoexportland - und die eigene Stromversorgung nicht gefährdet. bja
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