WIEN ap
Überschattet von zunehmendem Protektionismus in Südamerika hat der EU-Lateinamerika-Gipfel am Donnerstag begonnen. Zum Auftakt des zweitägigen Treffens in Wien verteidigte der bolivianische Präsident Evo Morales seine Pläne zur Verstaatlichung weiter Teile der Bodenschätze. "Wir müssen nicht verhandeln, einen Dialog führen oder reden", sagte Morales. Am Mittag kamen zunächst die Außenminister der insgesamt 62 Staaten aus der EU samt Kandidatenländer sowie der Partnerstaaten aus Mittel- und Südamerika und der Karibik zusammen. Am Abend wollten die Staats- und Regierungschefs den Gipfel offiziell eröffnen. Am Freitag wurde auch UN-Generalsekretär Kofi Annan in Wien erwartet. Weiteres Thema des Gipfels sind Handelsbeziehungen.
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