• 03.06.2006

Langzeitpartnerschaften …

… sind immer noch die häufigste Bindungsform und verhältnismäßig haltbar, wenn erst mal die ersten Jahre durchschritten sind. Von den Ehepaaren, die schon mindestens zehn Jahre zusammen sind, trennt sich danach noch jedes sechste Paar - Tendenz allerdings steigend. Ein hohes Maß an gegenseitiger Verstärkung und eine geringe Rate an negativem, strafendem Verhalten gelten als wesentliche Determinanten von Ehequalität. Stabilität ist auch zu erwarten, wenn sich das Paar bezüglich der Beziehungsdefinition einig ist, sagen die Sozialforscher. Erst-Ehen, die in einem Alter von 30 Jahren und höher eingegangen werden, tragen ein geringeres Scheidungsrisiko als Verbindungen, die schon in jungen Jahren vor dem Standesamt geschlossen wurden. Etwa die Hälfte der geschiedenen Frauen und Männer heiratet noch ein zweites Mal, so die Zahlen des Statistischen Bundesamts. Die Folgeehen sind aber nicht stabiler als die Erst-Ehen, sondern werden mindestens genauso häufig geschieden. BD

Dieser Artikel ...

ist mir was wert!

die tageszeitung - das Archiv

Nachdruckrechte

Wollen Sie taz-Texte im Netz veröffentlichen oder nachdrucken, dann wenden Sie sich bitte an unsere Abteilung Syndikation: lizenzen@taz.de.

Hier finden Sie alle seit Juni 2007 auf taz.de erschienenen Beiträge.

Das kostenpflichtige Archiv der gedruckten tageszeitung mit allen Texten seit 1986 finden Sie in der Volltextsuche der taz.

Suchbegriff