• 12.06.2006

Tod in Guantánamo

Drei Insassen des US-Gefängnisses erhängen sich in ihren Zellen.
Der Kommandeur des Lagers nennt den Freitod "Akt der Kriegsführung" SEITE 3

Guantánamo-Chef Harry Harris: "Sie sind gerissen. Sie sind erfinderisch. Sie sind von ihrer Sache überzeugt. Sie haben keine Achtung vor dem Leben, weder vor unserem noch vor ihrem eigenen. Ich glaube, das war kein Akt der Verzweiflung, sondern ein Akt der Kriegsführung."

Ken Roth, Chef der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch: "Diese Menschen verzweifeln, weil sie ohne Rechtsgrundlage inhaftiert sind. Es ist kein Ende in Sicht. Sie werden nicht vor irgendein unabhängiges Gericht gebracht. Sie werden weder angeklagt noch verurteilt."

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