DÜSSELDORF taz
Die evangelischen Kirchen Westfalen und Rheinland fordern eine Überarbeitung des Zuwanderungsgesetzes. In einem Positionspapier fordern die Evangelen eine neue Alt- beziehungsweise Härtefallregelung. Zur Zeit leben rund 200.000 Menschen in Deutschland, deren Aufenthaltsstatus nach derzeitigem Recht nicht gesichert ist, viele davon seit über zehn Jahren. Sie seien "faktische Inländer", so das Papier. Neben der Härtefallregelung müssten die Belange junger Flüchtlinge berücksichtigt werden und allen Geduldeten das Arbeiten ermöglicht werden. Arbeitsverhältnisse scheiterten häufig daran, dass die Duldung nur für kurze Zeiträume gewährt würde. Die Kirchen wollen eine halbjährige "Schnupperbefugnis". MIB
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