Alle paar Jahre meldet sich wieder ein irrer Wissenschaftler und lässt Amerika neu entdecken. So sollen schon die Chinesen, die Portugiesen, die Griechen oder die Afrikaner die Neue Welt auf die Landkarte gebracht haben. Jetzt sind die Türken dran! Nach einer Meldung der Turkish Daily News vom Mittwoch will der selbstverständlich türkische Historiker Cezmi Yurtsever herausgefunden haben, dass "die Türken schon 25 Jahre vor Christoph Kolumbus Amerika entdeckt haben". Wahrscheinlich heißt der wahre Entdecker Chrüstöph Kölümbüs, und eigentlich müsste der Kontinent Ömörükö heißen. Nein, so weit will der fabelhafte Historiker nicht gehen, aber er hat dennoch eine abenteuerliche These: Auf einer alte Seekarte aus osmanischer Zeit seien die Namen der Turks-und-Caicos-Inseln in der Karibik zu lesen. "Caicos" klinge ganz ähnlich wie das türkische Wort "kayik", das Boot bedeutet. Und "Turks" klingt ganz ähnlich wie "Murks", zumindest im Deutschen. Wo doch die Deutschen die eigentlichen Entdecker Amerikas sind, wie jedenfalls alle Nichttürken ganz genau wissen.
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