An der Universität der Künste (UdK) wird es möglicherweise bald keine Coca-Cola-Produkte mehr zu kaufen geben. Das Studierendenparlament der UdK hat einen Boykott der Produkte beschlossen - wegen massiver Anschuldigungen gegen den Konzern in Arbeits- und Menschenrechtsfragen. Auf einer "Kola-Konferenz", die vergangene Woche an der UdK stattfand, hätten Vertreter von Coca-Cola die Vorwürfe nicht aus der Welt räumen können, so Pablo Hermann vom Asta der UdK. Auch wie der Konzern in Zukunft mit der Problematik umgehen wolle, hielten die Studierendenvertreter für unzureichend. Der Sprecher des Studentenwerks hatte auf der Konferenz zugesagt, einen Boykott einzuhalten, falls er von den Studierenden beschlossen werde. Zustimmen muss nun noch die Leitung der UdK. In Berlin bieten nur noch zwei von 33 Mensen und Cafeterien des Studentenwerks überhaupt noch Cola-Cola-Produkte an. TAZ
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