Gegen das Bundeswehrgelöbnis wird dieses Jahr zwar nicht demonstriert, auf die Kranzniederlegung wollen die Antimilitaristen dennoch nicht verzichten. Zur Erinnerung an Deserteure und Kriegsdienstverweigerer will die "Kampagne gegen Wehrpflicht, Zwangsdienste und Militär" heute, am Jahrestag des Attentats auf Hitler, im Verteidigungsministerium einen Kranz niederlegen. "Wir gedenken damit der Menschen, die sich der Teilnahme an Verbrechen der Wehrmacht entzogen haben", sagte Sprecherin Ulrike Gramann. Die Kriegsgegner haben vergangene Woche ihre traditionelle Demonstration gegen das Gelöbnis abgesagt. Sie hatten zwar vor Gericht durchsetzen können, dass die Bundeswehr kein Hausrecht für die umliegenden Straßen bekommt, wollten aber einer Ritualisierung der Proteste entgehen. FLEE
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