MÜNCHEN dpa
Neuer Gammelfleisch-Skandal in Bayern: Nach der Razzia in einem Lebensmittelbetrieb im oberbayerischen Gröbenzell hat die Polizei in München bei einem Großhändler tonnenweise abgelaufenes Fleisch sichergestellt. Wie das Münchner Kreisverwaltungsreferat gestern mitteilte, waren darunter mehrere Tonnen Döner-Spieße und rund 360 Kilogramm Wild- und Geflügelfleisch. Die Haltbarkeitsdaten waren teils um vier Jahre überschritten. Der Hinweis auf den Großhändler in München kam von der Polizei in Gröbenzell. Die Kühl- und Geschäftsräume des Betriebes wurden geschlossen und versiegelt. Die Münchner Polizei bildete eine Sonderkommission "Kühlhaus". Acht Beamte ermitteln die Handelswege der Firmenware und ob verdorbene Ware in den Verkehr gelangt ist. Die Döner-Abnehmer seien im gesamten Bundesgebiet angesiedelt.
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