Freiamt ist nicht die einzige deutsche Gemeinde, die sich von der Energieversorgung großer Konzerne möglichst unabhängig machen will. So gilt die Ortschaft Jühnde im Landkreis Göttingen als sogenanntes Bioenergiedorf. Dort wurde im Januar 2006 in Zusammenarbeit mit der Universität Göttingen das Ziel erreicht, den kompletten Strom und Wärmebedarf der Einwohner allein aus regenerativen Quellen zu decken.
Auch Mauenheim, ein Ortsteil von Immendingen im Landkreis Tutlingen, schickt sich an, zum Bioenergiedorf zu werden. Dort entsteht unter anderem ein Nahwärmenetz, das die rund 400 Einwohner an die Biogasanlage am Ortsrand anschließt. So wird nicht nur der dort produzierte Strom, sondern auch die Abwärme genutzt. Die gesamten Projektkosten liegen bei knapp 1,5 Millionen Euro, davon ca. 775.000 Euro für das Nahwärmenetz. Das Projekt wird über eine Kommanditgesellschaft finanziert, an der sich die Mauenheimer finanziell beteiligen können.
Noch im Planungsstadium sind die 890 Einwohner von Rai-Breitenbach im Odenwald. Eine Machbarkeitsstudie zur Eigenversorgung des Dorfes mit Energie wurde aber bereits erarbeitet. Zudem existiert bereits eine Genossenschaft zur Finanzierung. STEP
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