Die bundesweit ersten Genkartoffeln zur Impfstoffproduktion sind in Groß Lüsewitz bei Rostock geerntet worden. "Die Pflanzen sehen gut aus, angesichts der späten Pflanzung und des schlechten Wetters gab es einen guten Ertrag", sagte Versuchsleiterin Inge Broer von der Uni Rostock. Es müsse nun untersucht werden, ob die Inhaltsstoffe in gleicher Menge wie bei den Kartoffeln im Gewächshaus vorhanden sind und ob die Pflanzen anders auf Blattläuse oder Viren reagiert haben. Mit ersten Ergebnissen wollen die Forscher nach einer drei Jahre dauernden Versuchszeit an die Öffentlichkeit treten. Die Kartoffeln sollen Impfstoffe gegen eine Kaninchenkrankheit und gegen den Cholera-Erreger liefern. DPA
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