Frauen, deren Partner kein Kind zeugen können, oder Frauen, die alleinstehend sind oder mit einer Partnerin leben, können durch eine Samenspende ein leibliches Kind bekommen. Man schätzt, dass heute in Deutschland 500
bis 1.000 durch Samenspender gezeugte Kinder leben.
Nach den Richtlinien der Bundesärztekammer sollen Ärzte die "donogene Insemination" nur bei Frauen in heterosexuellen Lebenspartnerschaften vornehmen (www.donogene-insemination .de). Es gibt aber auch Ärzte, die bei Alleinstehenden oder Frauen mit Partnerin Inseminationen durchführen. Alleinstehende Frauen oder lesbische Paare können zudem im Ausland, etwa in Dänemark oder in den USA, mit Hilfe einer Samenbank schwanger werden (z. B. www.thesperm bankofca.org oder www.stork klinik.dk). In Deutschland werden die Unterlagen über die Identität des Samenspenders bis zu dreißig Jahre lang aufbewahrt.
Behandlungen mit Samenspenden können bis zur Schwangerschaft einige tausend Euro kosten. Frauen, die selbst nicht empfangen können, haben noch die Möglichkeit, sich eine fremde,
mit dem Sperma des Partners oder eines anderen Spenders befruchtete Eizelle einpflanzen zu lassen. Diese Behandlung ist in Deutschland verboten, in einigen Ländern, etwa den USA, jedoch erlaubt. BD
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