BERLIN taz
Der frühere NPD-Anwalt Horst Mahler muss für neun Monate ins Gefängnis. Er werde seine Haftstrafe übernächste Woche in Cottbus antreten, teilte der Rechtsextremist gestern in einem Rundbrief mit. Das Berliner Landgericht hatte Mahler bereits im Januar 2005 wegen Volksverhetzung zu der Gefängnisstrafe ohne Bewährung verurteilt. Nach Überzeugung der Richter hatte Mahler 2002 bei einer Pressekonferenz gegen das NPD-Verbotsverfahren einen Schriftsatz verteilen lassen, in dem der Hass auf Juden als "untrügliches Zeichen eines intakten spirituellen Immunsystems" bezeichnet wurde. AGX
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