An diesem Wochenende findet an der TU Berlin der Kongress "Wie wollen wir wirtschaften? Solidarische Ökonomie im globalisierten Kapitalismus" statt. Ein Thema sind dort die "Chancen und Grenzen von Regiogeld und Tauschringen". Momentan gibt es in Deutschland 19 lokale Initiativen, weitere 29 Projekte sind geplant.
Die Funktionsweise ist ähnlich: Das Regiogeld will den Euro nicht ersetzen, sondern wird als Ergänzungswährung verstanden, die man 1:1 zum Euro eintauschen kann. Wichtig: Regiogeld rostet. So müssen die Kasseler BürgerBlüten innerhalb eines Quartals ausgegeben werden. Sonst muss man eine neue Klebemarke kaufen - gegen eine Gebühr von zwei Prozent des Nennwertes. So soll erreicht werden, dass das Geld schnell wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückfließt.
Gewerbetreibende können das Regiogeld in Euro zurücktauschen - allerdings nicht zum vollen Nennwert. Bei der BürgerBlüte werden 5 Prozent einbehalten: 2 Prozent für Verwaltung, 3 Prozent für lokale soziale Projekte. UH
www.solidarische-oekonomie.de
www.regiogeld.de
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