800 Euro für jeden Bundesbürger - egal, ob man arbeitet oder nicht. Das bedingungslose Grundeinkommen ist die populärste Forderung zur Reform des Sozialsystems. Hartz IV wäre Vergangenheit.
Thüringens Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) plädiert für das Grundeinkommen. Auch Götz Werner, Chef der Drogeriekette dm. Und viele bei den Grünen, der Linkspartei, im Netzwerk Grundeinkommen und bei der Organisation "Freiheit statt Vollbeschäftigung".
Das Grundeinkommen wäre finanzierbar, heißt es in einer Studie der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung. Es würde nicht teurer als die Summen, die heute für die soziale Sicherung aufgewendet werden (735 Milliarden Euro). Alle anderen Sozialleistungen und Steuerfreibeträge würden wegfallen.
Das Konzept des Grundeinkommens wird seit den 1960er-Jahren diskutiert. Es verbindet linke und liberale Ideen.
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