LA PAZ/PORTO ALLEGRE dpa/taz Bei Auseinandersetzungen zwischen Gegnern und Anhängern des bolivianischen Präsidenten Evo Morales wurden Medienberichten zufolge mindestens 68 Menschen verletzt. In den ostbolivianischen Provinzen Santa Cruz, Pando, Beni und Tarija haben die Widersacher von Morales die bislang größten Kundgebungen für regionale Autonomie organisiert. Hunderttausende forderten, die neue Verfassung müsse Artikel für Artikel mit Zweidrittelmehrheiten ausgearbeitet werden - die Regierungspartei "Bewegung zum Sozialismus" lehnt dies bislang ab. Sollte die Regierung nicht einlenken, kündigten die DemonstrantInnen an, würden sie die Verfassung nicht anerkennen.
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