Beim Festival des gescheiterten Films bekommen künstlerisch anspruchsvolle Produktionen, die bis jetzt von FilmkritikerInnen oder Festivaljurys übersehen worden sind, eine zweite Chance. Ab morgen sind die Filme im Babylon Mitte zu sehen. Darunter der Kurzfilm "Antinomie der Stadt" (s. Foto). Degna Martens greift darin das Sujet der Flanerie von Charles Baudelaire und Franz Hessel auf und verlegt es in die Gegenwart. Der Flaneur trifft auf seinen Kontrahenten, der von der Reizüberflutung der Großstadt die Nase voll hat und lieber am Meer wäre. An einem einzigen Tag will nun der Flaneur ihn vom Gegenteil überzeugen. Beim Diplomprüfungsgremium ist "Antinomie Stadt" durchgefallen. Die pathetische Sprache und die gewagten Schnitte missfielen den Professoren. Eine zweite Chance erhält der Film am 16. Januar um 22 Uhr. Informationen und genaues Programm unter www.der-gescheiterte-film.com.
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