BERLIN ap
Die Einnahmen des Bundes aus Gebühren sind in den vergangenen zehn Jahren um mehr als 60 Prozent auf 1,25 Milliarden Euro gestiegen. Allein das Umweltministerium habe seine Gebühreneingänge von 1998 bis 2005 auf fast 30 Millionen Euro verzehnfacht, erklärte die Bundesregierung auf eine FDP-Anfrage. Die Ursachen für die Einnahmesteigerung seien von Ressort zu Ressort verschieden. Als "Treibsatz" habe sich das Informationsfreiheitsgesetz erwiesen, bei dem Bürger gegen eine Gebühr von bis zu 500 Euro Amtsakten einsehen können.
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