PEKING/BERLIN ap/taz
In China ist ein Reporter während einer Recherche in der Kohleprovinz Shanxi erschlagen worden. Wie seine in Peking erscheinende Zeitung Zhongguo Maoyi Bao gestern erklärte, starb Lan Chengzhang am Mittwoch vergangener Woche, einen Tag nach dem Überfall. Er sei angegriffen worden, während er an einer Kohlegrube Interviews durchführte, so ein Manager der Zeitung. Nach Angaben der South China Morning Post wurde Lan im Auftrag des Minenbesitzers angegriffen. Das Blatt beruft sich auf die Aussagen eines zweiten Journalisten, der die Angriffe überlebte. Shanxi ist Chinas Hauptabbaugebiet für Kohle, in den Minen kommt es häufig zu tödlichen Unfällen. Minenbetreibern werden regelmäßig Verstöße gegen die Sicherheitsbestimmungen vorgeworfen. KEL
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