• 03.02.2007

Studiengebühren: Koalition uneins

Der Vorstoß von Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner (SPD) zur Einführung so genannter Studienkonten hat ein geteiltes Echo ausgelöst. Die Linkspartei lehne "sozial unausgewogene finanzielle Sanktionen" gegen Langzeitstudenten ab, sagte gestern der Abgeordnete Wolfgang Albers. Das "Nein" zu Studiengebühren sei auch im Koalitionsvertrag festgeschrieben. Auch die Grünen-Wissenschaftsexpertin Anja Schillhaneck will in "Strafgebühren" keinen Weg zu einem früheren Studienabschluss erkennen. Die wenigsten Studenten seien Bummelanten. CDU-Hochschulexperte Nicolas Zimmer lobte Zöllner, der sich dem rot-roten "Denk- und Diskussionsverbot" in dieser Frage widersetze. Der CDU-Politiker sprach sich für gestaffelte, sozial verträgliche Studiengebühren aus, die aber vollständig in Forschung und Lehre fließen müssten. DDP

Dieser Artikel ...

ist mir was wert!

die tageszeitung - das Archiv

Nachdruckrechte

Wollen Sie taz-Texte im Netz veröffentlichen oder nachdrucken, dann wenden Sie sich bitte an unsere Abteilung Syndikation: lizenzen@taz.de.

Hier finden Sie alle seit Juni 2007 auf taz.de erschienenen Beiträge.

Das kostenpflichtige Archiv der gedruckten tageszeitung mit allen Texten seit 1986 finden Sie in der Volltextsuche der taz.

Suchbegriff