Der Vorstoß von Wissenschaftssenator Jürgen Zöllner (SPD) zur Einführung so genannter Studienkonten hat ein geteiltes Echo ausgelöst. Die Linkspartei lehne "sozial unausgewogene finanzielle Sanktionen" gegen Langzeitstudenten ab, sagte gestern der Abgeordnete Wolfgang Albers. Das "Nein" zu Studiengebühren sei auch im Koalitionsvertrag festgeschrieben. Auch die Grünen-Wissenschaftsexpertin Anja Schillhaneck will in "Strafgebühren" keinen Weg zu einem früheren Studienabschluss erkennen. Die wenigsten Studenten seien Bummelanten. CDU-Hochschulexperte Nicolas Zimmer lobte Zöllner, der sich dem rot-roten "Denk- und Diskussionsverbot" in dieser Frage widersetze. Der CDU-Politiker sprach sich für gestaffelte, sozial verträgliche Studiengebühren aus, die aber vollständig in Forschung und Lehre fließen müssten. DDP
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