Die Lyrik hatte es Rainer Maria Gerhardt angetan, und in seinen Studentenjahren besonders die amerikanische (von Ezra Pound, Charles Olson oder Robert Creeley). Er gründete einen Verlag und die Zeitschrift fragmente. Die ausgewählten Texte übersetzte er mit seiner Frau - teilweise zum ersten Mal überhaupt ins Deutsche. Mit 27 Jahren nahm er sich 1954 das Leben. Heute - zu seinem 80. Geburtstag - wird an den großen Übersetzer, Schriftsteller und Verleger in der Akademie der Künste erinnert: Mit einer Lesung von Hanns Zischler und mit Musik des Komponisten H. E. Apostel, Gerhardts Onkel.
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