• 02.03.2007

RÄTSELHAFTES BIENENSTERBEN

Imker in den USA beklagen eine drastische Reduzierung bei ihren Bienenvölkern. Teilweise betragen die Verluste bis zu 70 Prozent. Zwar gab es in der Vergangenheit immer mal wieder ein regionales Bienensterben. Doch diesmal ist der Schwund landesweit, von der Ost- bis zur Westküste, zu beobachten. Imker sprechen bereits von der größten Bienenkrise überhaupt. Geschädigt werden nicht nur Imker, auch die Landwirtschaft hat Verluste zu verzeichnen. Für viele Agrokulturen sind Bienen die wichtigsten Bestäuber. Ohne Bienen reifen an den Pflanzen keine Früchte heran. Mandelzüchter in Kalifornien greifen in ihrer Not schon zu Hubschraubern, die mit ihren Rotoren die Pollen über die Felder verbreiten sollen. Nach Berechnungen der Cornell University befruchten Honigbienen in den USA jährlich Pflanzen im Wert von rund 14 Milliarden US-Dollar. Noch rätseln die Experten über den Grund des Bienensterbens. Es könnte ein für die Bienen tödliches Virus sein oder auch ein in der Landwirtschaft eingesetztes Pestizid. WLF
FOTO: WOTHE/LOOK

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