Das "Berliner Bündnis gegen den EU-Gipfel" will möglicherweise per Gericht durchsetzen, dass die für Sonntag geplante Demonstration näher an des Europafest am Brandenburger Tor herankommen darf. Eine Entscheidung sei aber noch nicht gefallen, sagte gestern Sprecher Mario Sperling. Bislang führt die von der Polizei genehmigte Route nach seinen Worten vom Alexanderplatz zur Friedrichstraße. An der Weidendammer Brücke solle bislang Schluss sein. "Wir wollen dichter ran, wenigstens in Hörweite", sagte Sperling. Die Initiative rechnet mit 5.000 bis 10.000 Teilnehmern. Dem Bündnis gehören nach eigenen Angaben rund 40 Gruppen an, darunter Gewerkschafter, Globalisierungsgegner und Mitglieder der Friedensbewegung. Die Demonstration beginnt um 14 Uhr. Die Polizei will mit mehr als 5.000 Beamten im Einsatz sein. Am Wochenende feiern die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Länder die Gründung der EU vor 50 Jahren. DPA
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