Innensenator Ehrhart Körting (SPD) hat erstmals einen Fehler bei dem umstrittenen Polizeieinsatz nach den Ausschreitungen linker Randalierer in Friedrichshain Ende März eingeräumt. Die Entscheidung zum Abrücken treffe der Polizeiführer vor Ort. "Im Nachhinein hat sich herausgestellt, dass seine Einschätzung falsch war, den Einsatz so früh zu beenden. Aber soll ich ihn dafür jetzt schelten?", sagte Körting der B.Z. Wichtig sei, daraus zu lernen und die "Strategie der ausgestreckten Hand" am 1. Mai fortzusetzen. Ende März hatten bis zu 200 junge Leute aus der linken Szene nach einem Straßenfest Bauzäune, Holz und Müllcontainer zusammengestellt und angezündet. Das Feuer zerstörte ein Auto. Die Opposition hatte der Polizeiführung deshalb zu spätes Eingreifen vorgeworfen. DPA
Wollen Sie taz-Texte im Netz veröffentlichen oder nachdrucken, dann wenden Sie sich bitte an unsere Abteilung Syndikation: lizenzen@taz.de.
Hier finden Sie alle seit Juni 2007 auf taz.de erschienenen Beiträge.
Das kostenpflichtige Archiv der gedruckten tageszeitung mit allen Texten seit 1986 finden Sie in der Volltextsuche der taz.