KÖLN dpa
Bei Trinkwasser-Untersuchungen sind in zahlreichen Instituten der Kölner Universität im Frühjahr erhöhte Konzentrationen der gefährlichen Legionellen-Bakterien entdeckt worden. Die Uni habe die beanstandeten Wasserleitungen stillgelegt oder mit kochendem Wasser thermisch gereinigt, erklärte eine Pressesprecherin. Neben den Bakterien wurden auch überhöhte Schwermetallwerte gemessen. Es habe keine Gesundheitsgefahr bestanden. Es sei aber versäumt worden, Mitarbeiter und Studenten zu warnen. Legionellen können schwerste Lungenentzündungen verursachen, wenn zerstäubtes Wasser eingeatmet wird. Einige der fast 50 Bakterienarten können die Legionärskrankheit hervorrufen, die auch tödlich verlaufen kann.
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