PARIS afp | Nach tagelangem Ringen haben sich die Fischereinationen nur auf eine geringfügige Reduzierung der Fangquote für den als bedroht geltenden Roten Thunfisch im Mittelmeer geeinigt. Zum Abschluss einer zehntägigen Konferenz in Paris beschloss die Internationale Schutzkommission für den Thunfisch im Atlantik (ICCAT) am Samstag, die Begrenzung von 13.500 Tonnen in diesem Jahr auf 12.900 Tonnen im Jahr 2011 zu senken.
Die 48 Mitgliedstaaten blieben mit der Verringerung um nur 600 Tonnen für das kommende Jahr weit hinter den Forderungen von Umweltschutzorganisationen zurück. Diese hatten eine Senkung der Quote um mindestens das Zehnfache gefordert sowie die Einführung von Rückzugsräumen in den Fortpflanzungszonen des Roten Thuns im Mittelmeer und dem Golf von Mexiko. Die Organisation Oceana erklärte, die Konferenz sei gescheitert.
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