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taz-Redakteurin Julia Niemann erhält den JournalistInnenpreis der Zeitschrift Emma. Mit ihrer Reportage "Die verlassenen Macchiato-Mütter (Der Irrweg der Töchter der Emanzipation)" vom Juli 2010 belegt sie den dritten Platz, der mit 500 Euro dotiert ist. Der Preis wird zum zwölften Mal für "geschlechterbewusstes, kreatives Schreiben" verliehen. In der Jury sitzen unter anderen Ulla Hahn, Antonia Rados und Marietta Slomka. Die Verleihung wird am 15. Mai in Berlin stattfinden.
Der Historiker Christian Gerlach hat extrem gewalttätige Gesellschaften untersucht. Sein Ergebnis: Auch die Zivilbevölkerung kann Auslöser von Massengewalt sein.
