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TEHERAN | Bei einer Stichwahl um 65 Parlamentssitze im Iran haben konservative Rivalen des Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad deutliche Zugewinne erzielt. Wie Staatsmedien am Samstag berichteten, erhielten Anhänger des Regierungschefs nach vorläufigem Ergebnis nur 8 Mandate, seine Gegner 20 und unabhängige Kandidaten 11. In Teheran zeichnete sich um 9 verbliebene Sitze ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab, während 16 weitere am Morgen nach der Wahl klar an die Konservativen zu gehen schienen. (dapd)
Der Historiker Christian Gerlach hat extrem gewalttätige Gesellschaften untersucht. Sein Ergebnis: Auch die Zivilbevölkerung kann Auslöser von Massengewalt sein.
