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PEKING | Der Machtkampf in Chinas Kommunistischer Partei, der bereits zum Sturz des Spitzenfunktionäres Bo Xilai geführt hat, könnte nun auch zur Verschiebung des Parteitags im Herbst führen. Der Konflikt gehe soweit, dass die KP-Führung darüber nachdenke, den Kongress zu verlegen, sagten mehrere mit den Planungen vertraute Personen gegenüber Reuters. Anstatt im September oder Oktober solle der 18. Parteitag zwischen November und Januar abgehalten werden. Hauptgrund seien Unstimmigkeiten über den bislang neunköpfigen Ständigen Ausschuss des Politbüros, Chinas Zentrum der Macht. Er könnte auf sieben Mitglieder verkleinert oder auf elf vergrößert werden; in letzterem Falle wären mehr politische Lager vertreten. Auf dem Parteitag soll eine jüngere Führung unter dem bisherigen Vizepräsidenten Xi Jingping die Macht übernehmen. (rtr)
Der Historiker Christian Gerlach hat extrem gewalttätige Gesellschaften untersucht. Sein Ergebnis: Auch die Zivilbevölkerung kann Auslöser von Massengewalt sein.

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