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Die Piratenpartei wird keinen eigenen Kandidaten für die Wahl zum Bundespräsidenten stellen. Das bestätigte ein Piratensprecher der taz. Bis gestern Mittag konnten die Mitglieder online darüber abstimmen, wen ihre Partei als Gegenkandidaten für Joachim Gauck nominieren sollte. 65 Prozent der teilnehmenden Piraten stimmten für den Kabarettisten Georg Schramm, 58 Prozent für den ehemaligen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier. Allerdings hatten sowohl Schramm als auch Papier bereits zuvor erklärt, dass sie nicht zur Wahl des Bundespräsidenten antreten werden.
Der Historiker Christian Gerlach hat extrem gewalttätige Gesellschaften untersucht. Sein Ergebnis: Auch die Zivilbevölkerung kann Auslöser von Massengewalt sein.
