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  • 25.09.2010

WAS ALLES NICHT FEHLT

Haarspenden für Ovtcharov: Nach der positiven A-Probe Dimitij Ovtcharovs schickt der Deutsche Tischtennis-Bund nun auch Rekordmeister Timo Boll sowie andere Profis zu einer Haaranalyse. Die gesamte deutsche Delegation der China Open soll so auf das Dopingmittel Clenbuterol überprüft werden. Hintergrund ist Ovtcharovs Verdacht, eine Mahlzeit während der China Open könne schuld sein an seinem positiven Testergebnis. Sollten die Haare der anderen Deutschen auch Spuren von Clenbuterol aufweisen, könnte Ovtcharov Recht haben, scheint DTTB-Präsident Thomas Weikert zu glauben.

Beschiss mit DFB-Tickets: Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat sich wegen des Verdachts der Untreue von einem freien Mitarbeiter getrennt. Der Mann soll Eintrittskarten für die WM 2006 unrechtmäßig an Dritte veräußert haben, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft.

Bremer Engagement für HSV-Fans: Werder Bremen hat wegen der Brisanz des Nord-Derbys (heute, 18.30 Uhr) einen Pendelverkehr zwischen dem Bremer Bahnhof und der Haltestelle Altenwall/Tiefer organisiert. 15 Busse sollen eine reibungslose Anreise der Fans des Hamburger SV gewährleisten. Ähnliche Maßnahmen sind auch für die Bremer Heimspiele gegen Eintracht Frankfurt und Hannover 96 geplant.

Volleyball-Weltelite in Italien: An diesem Wochenende beginnt in Italien die Weltmeisterschaft der Männer. Nach dem neunten Platz bei den Olympischen Spielen 2008 und der seit 2003 erstmaligen Teilnahme an der Weltliga konnten die Deutschen ihre Qualitäten im internationalen Vergleich ausbauen und rangieren derzeit auf Platz elf. Heute Abend (21 Uhr) spielen sie ihr erstes Spiel gegen Serbien, den womöglich schwersten Gegner der Gruppe F, zu der auch Polen und Kanada gehören. Das WM-Finale findet am 10. Oktober in Rom statt. In der Vorbereitung konnten die Deutschen unter Bundestrainer Raúl Lozano in einer Testreihe zweimal den amtierenden Weltmeister Brasilien schlagen.

Bühne frei für Pannenspiele: Wenige Tage vor dem geplanten Beginn der Commonwealth Games scheinen die Wettbewerbe in Neu Delhi trotz massiver Pannen wie geplant ab dem 3. Oktober über die Bühne gehen zu können. Der Präsident der Commonwealth-Games-Vereinigung, Mike Fennell, teilte am Freitag in der indischen Hauptstadt mit, ihm sei über "bedeutende Fortschritte" im Athletendorf berichtet worden.

Ballack ante portas: Bayer Leverkusens Sportchef Rudi Völler rechnet in knapp zwei Monaten mit der Rückkehr des verletzten Immernochkapitäns der deutschen Fußball-Nationalmannschaft.

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