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HUNTINGTON STATION ap/taz Die Polizei im US-Staat New York hat eine Falschgeldwerkstatt von drei Oberschülern und einem 21-jährigen Komplizen ausgehoben. Den Strom für die vier gebrauchten Tintenstrahldrucker, mit deren Hilfe sie Blüten im Nennwert von 10, 20 und 50 Dollar (7, 14 und 35 Euro) herstellten, bezogen sie vom Zigarettenanzünder ihres vor dem Schuppen geparkten Kleinlasters. Das Falschgeld sei "von sehr guter Qualität", sagte ein Polizeisprecher auf Long Island. Mit dem Geld kauften die vier preiswerte Artikel und allerlei Weihnachtsgeschenke - und ließen sich selbstverständlich echtes Wechselgeld herausgeben. Wie viel Falschgeld gedruckt wurde, wollte die Polizei nicht schätzen. Die Jungs wurden festgenommen. Der Vorfall zeigt, dass moderne Farbdrucker besser sind als ihr Ruf. Doch so was ist auch zu Weihnachten leider illegal.
Der Historiker Christian Gerlach hat extrem gewalttätige Gesellschaften untersucht. Sein Ergebnis: Auch die Zivilbevölkerung kann Auslöser von Massengewalt sein.
