Sie wirken gefällig, milde, müde: "Russenbilder" hat Georg Baselitz seine, derzeit in den Hamburger Deichtorhallen präsentierten, Gemälde genannt, die sich als Reflexion des Sozialistischen Realismus seiner DDR-Jugend verstehen. Doch genau das leisten die fast folkloristischen Gemälde nichtVON PETRA SCHELLEN
Ganz traditionsbewusst legt die Hamburgische Staatsoper in dieser Spielzeit einen Schwerpunkt auf die Werke von Richard Strauss. Nun hatte "Der Rosenkavalier" Premiere: als traumhaft entrückte, und doch recht brav inszenierte Feier des WohlklangsVON KLAUS IRLER