Das taz Print-Archiv

Hier können Sie in alten taz-Ausgaben blättern:

Ausgabe von: 29.09.2008
  • US-HILFSPAKET FÜR BANKEN AUF DEM WEG

     Nach zähem Ringen einigten sich die Spitzenvertreter des US-Kongresses auf einen Kompromiss: Das 700-Milliarden-Dollar-Paket wird zunächst nur zur Hälfte realisiert. Derweil zieht die Bankenkrise mögliche weitere Pleiten und Verkäufe nach sich
  • BAYERNWAHL: CSU VERLIERT 17 PROZENT

     Von wegen 50 Prozent plus X. Lediglich 43 Prozent konnte die CSU bei der Landtagswahl am Sonntag holen. Für die nun anstehenden Koalitionsverhandlungen bieten sich FDP und Freie Wähler an, die beide ins Parlament einziehen können
  • ÄRZTEMANGEL IN OSTDEUTSCHLAND - UND WAS MAN DAGEGEN TUN KANN

     430 Hausärzte werden allein in diesem Jahr ihre Praxis schließen. Besonders betroffen ist der Osten Deutschlands, und so hat man hier bereits Gegenmaßnahmen eingeleitet. Mediziner werden in Österreich angeworben, Studenten mit Stipendien geködert, Gemeindeschwestern eingestellt
  • BAYERNWAHL: DAS HISTORISCHE DEBAKEL DER CSU

     Die beiden CSU-Granden stehen zu ihrem Desaster: Verlierer und CSU-Chef Huber vertraut Verlierer und Ministerpräsident Beckstein. Dieser kann sich plötzlich für eine Koalition erwärmen. Der Parteienforscher Walter allerdings erwartet ein politisches Massaker in der Ex-Staatspartei
  • WAHLKAMPF IN DER AMERIKANISCHEN PROVINZ

     Dem US-Präsidentschaftskandidaten Barack Obama zum Sieg zu verhelfen, lassen sich viele seiner Helfer einiges kosten. Was ihnen an Erfolgsaussichten fehlt, wird durch Begeisterung ausgeglichen - auch in einer Gegend, die kaum zu seinem Sieg beitragen wird, wie in Tennessee
  • BAYERNWAHL: KOMMT DEMNÄCHST DER VEREINIGUNGSPARTEITAG?

     Bundespolitisch ist das Wahldebakel ein Desaster für die CSU - und eigentlich auch für die Union. Die CDU hält sicheren Abstand, die SPD strahlt trotz des historisch schlechtesten Wahlergebnisses in Bayern. Ihr Trost: Die Linke hat den Einzug in den bayerischen Landtag nicht geschafft
  • WAS TUT DIE SCHULE UNSEREN KINDERN AN, HERR HURRELMANN?

     Passt die Schulen an die Schüler an, nicht umgekehrt, sagt der Bielefelder Bildungsforscher Klaus Hurrelmann. Das heißt: Weg mit den Hauptschulen, mehr Ganztagsunterricht. Das Bildungssystem in seiner heutigen Form hält Hurrelmann für eine Gefahr für die Demokratie