Ausgabe von: 30.09.2008
MACHTKAMPF IN DER CSU, KOALITIONSVORBEREITUNGEN BEI DEN FREIEN WÄHLERN
Vielstimmige CSU: Während die einen am Tag nach dem Wahldebakel rasche personelle Konsequenzen fordern, mahnen andere zur Ruhe. So wird es nun zu einem Hauen und Stechen kommen. Ganz ruhig präsentiert sich indes einer, der schon abgeschrieben war: Edmund Stoiber
Viele Politiker der Freien Wähler arbeiteten früher für die CSU. Ein wirkliches Programm haben sie aber nichtVON BERNHARD HÜBNER
Erwin Huber will jetzt noch nicht zurücktreten. Später aber vielleicht schon. Seine Generalsekretärin will gehen, darf aber nichtVON BERNHARD HÜBNER / GEORG LÖWISCH
CDU HILFT NICHT BEIM WUNDENLECKEN
Der Grundsatzstreit nach dem Wahldebakel der CSU ist vorerst ausgefallen, im Präsidium der Schwesterpartei CDU herrschte Einigkeit, die Bayern in ihrer Niederlage alleinzulassen. Und die Berliner Sozialdemokraten können vor lauter Freude über die CSU-Verluste die eigenen schönreden
Bayerische SPD und Grüne hoffen auf eine Neuauflage der Viererkoalition - doch die Voraussetzungen sind schlecht VON GEORG LÖWISCH
Die SPD hat in Bayern so wenige Stimmen bekommen wie nie. Gesine Schwans Chance, Bundespräsidentin zu werden, ist perdu. Doch die SPD redet sich ihre Lage schönVON STEFAN REINECKE
Die Parteispitze will von einer Mitschuld am Wahldebakel nichts wissen und sieht sich im Modernisierungskurs bestätigtVON RALPH BOLLMANN
HAMBURG: ZERREISST DAS STEINKOHLEKRAFTWERK SCHWARZ-GRÜN?
Vattenfall darf das Kohlekraftwerk in Moorburg bauen. Auch Hamburgs grüne Umweltsenatorin konnte den Klimakiller nicht stoppen. Jetzt will die Grünen-Basis diskutieren, das Bündnis mit der CDU zu beenden. Bremens Umweltsenator Loske sieht Problem an der "Glaubwürdigkeitsflanke"
Bremens Umweltsenator Reinhard Loske über das Kraftwerk Moorburg und seine Bedeutung für die grüne KlimapolitikVON ULRIKE WINKELMANN
Hamburgs Umweltsenatorin Anja Hajduk muss das Kohlekraftwerk mit Auflagen genehmigen. Scheitert daran Schwarz-Grün?VON SVEN-MICHAEL VEIT
DRAMATISCHE HILFSAKTION FÜR HYPO REAL ESTATE
Die amerikanische Bankenkrise ist eindeutig in Europa angekommen, und überall muss der Staat einspringen. Mit einer 35-Milliarden-Bürgschaft könnte das Münchner DAX-Unternehmen Hypo Real Estate vorerst gerettet sein. Die HRE-Aktie brach dennoch um 75 Prozent ein
Die Globalisierungskritikerin Susan George fordert, die Rettung des Finanzsektors an staatliche Auflagen zu knüpfen. Nötig sei ein ökologischer KeynesianismusVON NICOLA LIEBERT
Neben der deutschen Hypo Real Estate kämpfen auch der belgisch-niederländische Fortis-Konzern sowie die britische Bank B & B ums ÜberlebenVON ULRIKE HERRMANN