Ausgabe von: 23.03.2009
AUFKLÄRUNG BEI ARCHIV-EINSTURZ IN KÖLN
Probleme mit Grundwasser, die den Einsturz des Stadtarchivs mitverursacht haben, sind laut Protokollen seit Monaten bekannt. Weder Verkehrsbetriebe noch der Baudezernent sollen Oberbürgermeister Fritz Schramma informiert haben. Der will nun durchgreifen
Warum sich der Kölner Oberbürgermeister bei den Verkehrsbetrieben so schwertut, wirksam durchzugreifenVON PASCAL BEUCKER
US-Regierung will Banken von faulen Krediten befreien. Streit über Strafsteuer auf Bonuszahlungen für Manager
PROZESS UM rechten MORD AN BERND K. IN TEMPLIN
In Neuruppin stehen zwei junge Männer vor Gericht. Sie sollen nach gemeinsamer Zecherei den arbeitslosen Bernd K. totgeschlagen haben. Irgendwann in dieser Tatnacht muss ein grausames Machtspiel begonnen haben. Die beiden Angeklagten gehören der rechten Szene an
ZEHN JAHRE KOSOVOKRIEG: DIE LAGE VOR ORT
Mussten Menschenrechtsverletzungen im Kosovo auch mit militärischen Mitteln beendet werden? Eine Frage, der sich auch der taz-Korrespondent stellen musste. Für ihn ist unfassbar, was unter Slobodan Milosevic geschah: "Ich war Zeuge, wie in Europa ein Apartheidsystem entstand"
Wer die Zustände im Kosovo aus eigener Anschauung kannte, musste den Krieg gutheißenVON ERICH RATHFELDER
ZEHN JAHRE KOSOVOKRIEG: INTERNATIONALE KONSEQUENZEN
Würde ein Krieg gegen Jugoslawien, zumal einer ohne Mandat der UN, nicht mehr Probleme schaffen als lösen? Einige Autorinnen und Autoren der taz waren damals skeptisch. Entsprechend nüchtern fällt ihre Bilanz aus, wenn sie den Krieg und dessen weltpolitischen Folgen beurteilen
Vor allem in den europäischen Nato-Staaten ist die Überzeugung geschwunden, politische Konflikte ließen sich dauerhaft mit militärischen Mitteln lösen VON BETTINA GAUS
Mit ihrem Krieg gegen Jugoslawien ohne UN-Mandat haben die Nato-Staaten das Völkerrecht gebrochen und dabei die Öffentlichkeit manipuliertVON ANDREAS ZUMACH