Das taz Print-Archiv

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Ausgabe von: 03.03.2011
  • LESERINNENBRIEFE

    Das Beste an der KTVG-Story …

     betr.: "Guttenberg schneller als Gaddafi", taz vom 2. 3. 11

    das beste an der ganzen ktvg-story ist doch das: Bild kann nicht kanzler! gruss, fred uhde, hassel

    Die Lesben sind schuld

     betr.: "Guttenberg schneller als Gaddafi", taz vom 2. 3. 11

    Wir haben leider einen Hoffnungsträger mit Guttenberg als Politiker verloren. Jetzt wird die Wirtschaft sich mit tollen Angeboten für ihn überschlagen. Dann wird er wohl nie wieder auf die Idee kommen, in die Politik einzusteigen. Nun können die ehemaligen Kommunisten, Gutmenschen, Schwulen und Lesben weiterhin Deutschland abschaffen. Oder gibt es noch Hoffnung? JÜRGEN SCHULZ, Buchholz

    Aus die Herrlichkeit auf Erden

     betr.: "Guttenberg schneller als Gaddafi", taz vom 2. 3. 11

    Gutti macht den Senkrechtstart, als Minister forsch und smart, /

    erst die Wirtschaft, dann die Wehr, / doch auf einmal geht nichts mehr, Neider finden viele Sünden, / machen ihm das Leben schwer. / Aus die Herrlichkeit auf Erden, er ist kein Minister mehr.

    PETER A. WALTHER, Günzburg

    Das Pferd ist tot, steigt ab

     betr.: "Guttenberg schneller als Gaddafi", taz vom 2. 3. 11

    Endlich! Ich bin erleichtert, dass auch dieser Politiker begriffen hat, dass er nicht mehr glaubwürdig ist. Danke für den überfälligen Schritt, jetzt können wir uns hoffentlich wieder anderen Themen widmen. Meine Bitte an die Opposition: Das Pferd ist tot, steigt ab, lasst das Thema links liegen und macht stattdessen sachorientierte Politik. Ich möchte nichts mehr von Plagiatsvorwürfen und Ähnlichem hören. Danke! GUDDE LANWEHR, Köln

    Wirkmächtige Sissi-Film-Tradition

     betr.: "Guttenberg schneller als Gaddafi", taz vom 2. 3. 11

    Das Phänomen der Beliebtheit Guttenbergs und das der Ungebrochenheit selbiger angesichts seines kritikwürdigen Verhaltens (Plagiat seiner Dissertation, Gorch-Fock- und Kundus-Management) ist nicht restlos zu verstehen, ohne sich der wirkmächtigen Tradition der Sissi-Filme für das Gemüt vieler Deutscher bewusst zu sein. Guttenberg in seinen Posen, wie in dem Rücktrittsauftritt, wirkt zuweilen wie ein unkenntliches Zitat Karlheinz Böhms in seiner Rolle als junger Kaiser Franz Joseph. STEFAN EICHARDT, Celle

    Die neue Offenheit in der Politik

     betr.: "Merkel ist als Machtpolitikerin gescheitert", taz v. 2. 3. 11

    Ines Pohls Leitartikel verdient einen Nachtrag: Es ist mit Merkels Statements zu Guttenberg eine neue Ära der Offenheit in der deutschen Politik angebrochen, ein Ende der Heuchelei. Wer die "herausragende politische Begabung" eines überführten Lügners und Betrügers betont, sagt doch damit indirekt, dass Lug und Trug zur Politik gehören dürfen, vielleicht sogar für eine erfolgreiche Macht- und Interessenpolitik förderlich sind! Die Aufspaltung des Menschen Guttenberg in den hervorragenden Bundespolitiker und den kleinen Schummler ist ein Klimmzug, der die Glaubwürdigkeit der gesamten Guttenberg-treuen Merkelriege demontiert!

    SABINE MIEHE, Salzklöppel

    Großes Kino, was ihr macht

     betr.: "Bild"-Anzeige in der taz vom 28. 2. 11

    erst dachte ich, großes kino, was ihr (taz, bild, helden) da macht. eine coole win-win-win-situation für euch alle. aber es geht ja noch besser! schließlich wollen wir leser uns noch weiter amüsieren! (wenn das nicht alles sooo schlimm wäre, ja!) bitte, liebe taz, sei schlau und schalte genau diesen brief der heldin judith holofernes bei der bild. damit auch mal alle nur-bild-leser wissen, worum es geht! mal sehen ob das die diekmänner machen! spendenkonto? gerne! ich habe das gefühl, dass die nur-bild-leser gar nicht wissen, was ihre zeitung gerade macht. am ende wacht der nur-bild-leser vielleicht auf und liest endlich auch die taz. MARC HARTZ-TEPPERWIEN, Berlin