Das taz Print-Archiv

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Ausgabe von: 27.06.2012
  • LESERINNENBRIEFE

    "Systemmurks" nicht durchschaut

     betr.: "Sieg für Merkel und Trittin", taz vom 25. 6. 12

    Erschreckend, dass viele Grüne den ganzen "Systemmurks" noch nicht durchschaut haben. ESM, Eurobonds, Fiskalpaket sind alles nur Scheinlösungen, die das Kernproblem verdrängen. Die Grünen sind leider auf dem Weg zu einer 08/15-Partei. Mein Respekt gilt all den Buchautoren, Vortragenden usw., die sich nicht verdummen lassen, aber Rufer in der Wüste bleiben. KLAUS-G. WALTHER, Reinbek

    Grüne schaffen Systemwechsel

     betr.: "90 Prozent der Grünen-Wähler sind für den Fiskalpakt", taz vom 23. 6. 12

    Als ehemaliger K-Gruppen-Kämpfer wollte Herr Trittin doch immer einen Systemwechsel. Den wird er mit der Zustimmung zu den Verträgen erreichen, denn damit wirft er nicht weniger als das Kernelement unserer Demokratie, nämlich das Budgetrecht des Parlaments, dem Finanzkapital zum Fraß hin.

    Zum Glück gibt es im Bundestag noch die Linke, die sich klaren Verstand und Verantwortungsbewusstsein für die Demokratie bewahrt hat und das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe anrufen wird. ERNST-W. BELTER, Waltrop

    Aktive Lärmschutzmaßnahmen

     betr..: "Menschenkette gegen Fluglärm", "Schalldichte Fenster in Berlin vergessen", taz vom 25. 6. 12

    Gegen den Fluglärm sollten, wie gegen den Straßenverkehrslärm, ausschließlich aktive Lärmschutzmaßnahmen, wie Beschränkungen der Flugzeiten und Anzahl und Geschwindigkeitsbeschränkungen etc. gefordert werden! Nur diese sind gegen gesundheitsschädigenden Lärm wirklich wirksam!

    Ein Richter am Oberverwaltungsgericht Münster bezeichnete, in einem Prozess um Lärmschutz an der Detmolder Straße in Bielefeld, passive Lärmschutzmaßnahmen als "akustische Käfighaltung" von Menschen! Das kann und darf es nicht sein! MARTIN SCHMELZ,

    BürgerInneninitiative SICHERE Detmolder Straße, Bielefeld