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  • 10.01.2009

hamburg kompakt

Hilfe für Obdachlose

Helfer des Deutschen Roten Kreuzes haben am Freitag in einer Sonderaktion in der Hamburger Innenstadt Winterbekleidung, Schlafsäcke, Essen und heiße Getränke an über 50 Obdachlose verteilt. Einem Sprecher zufolge werden die Hilfsgüter von Warenhäusern und Unternehmen gespendet. Der Obdachlosenbus fährt regulär in der Nacht zum Dienstag und in der Nacht zum Freitag durch die Stadt. Für die Hunde der Obdachlosen bietet der Hamburger Tierschutzverein außerdem Notunterkünfte an. Diese können abends gebracht und morgens wieder abgeholt werden.

Millionen für Hamburg

Hamburg soll rund 230 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket des Bundes erhalten. Etwa 77 Millionen Euro müsse die Hansestadt zusätzlich aus eigenen Mitteln aufbringen, wie Gespräche zwischen Bund und Ländern im Berliner Kanzleramt ergaben. Insgesamt umfasse das Paket rund 10 Milliarden Euro vom Bund plus rund 3,3 Milliarden Euro von Ländern und Kommunen. Gut zwei Drittel des Geldes sollen in Bildungsprojekte von der Kindertagesstätte bis zur Hochschule fließen. Mit dem Rest werden Infrastrukturmaßnahmen finanziert.

Bankkunde klagt

Ein erster durch die Pleite der US-Bank Lehman Brothers geschädigter Kunde der Hamburger Sparkasse (Haspa) hat Klage beim Landgericht eingereicht. Es handle sich um einen pensionierten Lehrer, der 10.000 Euro mit einem Lehman-Zertifikat verloren haben soll. Der Anwalt des Mannes kündigte "weitere Klageeinreichungen in der nächsten Woche" an. Bis zu 4.000 Haspa-Kunden sollen von der Lehman-Pleite betroffen sein. Sie hatten Zertifikate der Bank erworben, die inzwischen wertlos sind.

Superkasse wählt Chef

Norbert Klusen ist als Vorstandsvorsitzender der zum Jahresbeginn mit der IKK-Direkt fusionierten Techniker Krankenkasse (TK) wiedergewählt worden. Darauf einigte sich der neue Verwaltungsrat am Freitag in Hamburg, wie die TK mitteilte. Durch den Zusammenschluss entstand die größte deutsche Krankenkasse mit rund 7,1 Millionen Versicherten. Mit der Fusion reagierten die beiden Konzerne auch auf die Einführung des Gesundheitsfonds. TAZ/DPA/AP

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