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  • 07.05.2012

Welch schöner Fortschrittsglaube. Rainald Goetz begrüßt die unter Kulturpessimisten so viel beklagte Informationsüberflutung der Gegenwart, wie wir in der Samstagsausgabe erfuhren. Wo sonst immer alle den Verlust ihrer Identität fürchten, begrüßt Goetz die Ich-Entfernung und die Unsouveränität. Ob er da auch an Adorno dachte, der den Identitätszwang als eine der kapitalistischen Tauschlogik analoge Denkform thematisierte?

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