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  • 12.09.2009

Premiere

Woyzeck

Georg Büchner war schon längst verstorben, als seine Dramenfigur Woyzeck auf der Bühne lebendig wurde. Aufgrund seines frühen Todes konnte der Dichter sein Werk nicht fertig stellen. Das hinterbliebene Fragment zählt dennoch zu den einflussreichsten Dramen der deutschen Literatur. Der gebeutelte Barbier und Soldat Woyzeck findet Trost bei seiner Geliebten Marie. Als diese einem Tambourmajor nicht abgeneigt scheint, verliert Woyzeck die Fassung und tötet erst Marie und dann sich selbst. Büchner orientierte sich an einem historischen Fall: 1821 erstach der Sohn eines Perückenmachers, Johann Christian Woyzeck, seine Geliebte aus Eifersucht. Der Streit über die Schuldfähigkeit machte den Fall populär.

Dienstag, 20 Uhr,

Neues Schauspielhaus

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