Das taz Print-Archiv

Hier können Sie in alten taz-Ausgaben blättern:

 

  • 12.09.2009

Die Spielregeln

Fünf Kriterien müssen erfüllt sein, damit die Bewerbung der jeweiligen Gemeinde oder Stadt von der unabhängigen Siegelinitiative Transfair geprüft und der Titel Fairtade Town für zunächst zwei Jahre vergeben werden kann. Nach Ablauf dieser Zeitspanne erfolgt eine Überprüfung, ob die Kriterien auch weiterhin noch erfüllt sind. Die Kriterien im Einzelnen:

 Vorlage eines Ratsbeschlusses zur Verwendung von Fairtrade-Produkten in öffentlichen Sitzungen (neben Kaffee etwa Tee, Orangensaft, Zucker, Honig, Kekse, Schokolade, Kakao).

 Bildung einer Steuerungsgruppe aus Vertretern verschiedener Zielgruppen (unter anderem städtische Verwaltung, Einzelhandel und Eine-Welt-Initiative).

 Verfügbarkeit von Fairtrade-Waren im Einzelhandel und in der Gastronomie (nach Einwohnerzahl gestuft, etwa mindestens ein Geschäft sowie ein Café oder Restaurant bei einer Einwohnerzahl bis 2.500; bei bis zu 160.000 Einwohnern mindestens 26 Geschäfte sowie 13 Cafés oder Restaurants).

 Verwendung von Fairtrade-Produkten in öffentlichen Einrichtungen wie Schulen, Vereinen und Kirchen (bei einer Einwohnerzahl unter 200.000 muss jeweils eine Schule, ein Verein und eine Kirche gewonnen werden. Bei über 200.000 Einwohnern sind es jeweils zwei).

 Berichterstattung der lokalen Medien (mindestens vier Artikel pro Jahr). OS

Weitere Informationen unter: www.fairtrade-towns.de

Dieser Artikel ...

ist mir was wert!