Gefühlte zwölf Teil-PreisträgerInnen wirft die Klagenfurter Literaturmühle in jedem Jahr aus und nicht selten stellt sich die Frage, warum eigentlich das eine Dutzend gewonnen hat und das andere nicht. Das ist nicht immer als Kompliment gemeint, aber gerechterweise müssen sie alle in der Show so oder so bei laufender Kamera Schimpf und Schande ertragen. Wer wissen möchte, wie sich der mehr oder weniger junge schriftstellerische Nachwuchs abseits dieses Buchstabencastings, dieses Grand Prix de la ORF so macht, hat heute Abend in der Literaturwerkstatt eine ausgezeichnete Gelegenheit. Von den diesjährig Lorbeerbekränzten werden uns unter anderem Patrick Findeis (3sat-Preis), Markus Orths (Telekom-Austria-Preis) und Clemens Setz (Ernst-Willner-Preis) vorlesen.
Der Historiker Christian Gerlach hat extrem gewalttätige Gesellschaften untersucht. Sein Ergebnis: Auch die Zivilbevölkerung kann Auslöser von Massengewalt sein.
