Das taz Print-Archiv

Hier können Sie in alten taz-Ausgaben blättern:

 

  • 18.03.2009

DAS GIBT ZU DENKEN

Bob Dylan, 67, hat Ärger mit seinen Nachbarn im kalifornischen Malibu. Ein Dixi-Klo in Dylans Garten stinkt angeblich so arg, dass sich die Nachbarn zuerst an Dylan, dann an die Behörden und jetzt an die Medien wandten. Auf die Bitte, die Toilette zu entfernen, habe Dylan nicht reagiert. Der städtische Mitarbeiter, der dem Fall nachgehen wollte, wurde von Dylans Wächtern abgewiesen. Bis der Mediendruck wirkt und Dylan das Klohäuschen für sein Wachpersonal entfernt, haben die Nachbarn fünf große Gebläse vor ihrem Haus aufgestellt. Aber nicht mal die helfen. "Auch wenn alle fünf Ventilatoren laufen, dringt es dennoch in unserer Haus", jammern die Anwohner. Kann eine chemische Toilette wirklich so arg stinken, dass fünf große Gebläse nichts ausrichten können? Oder ist den Nachbarn der Medienrummel im Windschatten des Sängers eigentlich recht? "The answer, my friend, is blowin' in the wind."

Dieser Artikel ...

ist mir was wert!