MÜNCHEN Im Streit um millionenschwere Schadenersatzzahlungen für die Schmiergeldaffäre bleibt der frühere Siemens-Chef Heinrich von Pierer hart. Man werde die geforderten 6 Millionen Euro nicht zahlen, sagte sein Anwalt Sven Thomas der Bild am Sonntag kurz vor Ablauf eines Ultimatums am Wochenende. Die Summe wäre das 12- bis 13fache der Summe, die andere Vorstände gezahlt haben. Man sei aber weiter an einer Einigung mit Siemens interessiert. Pierer hatte den Konzern von 1992 bis 2005 geleitet. (dpa)
Der Historiker Christian Gerlach hat extrem gewalttätige Gesellschaften untersucht. Sein Ergebnis: Auch die Zivilbevölkerung kann Auslöser von Massengewalt sein.
