ZÜRICH Nach langem Zögern und scharfer Kritik seitens der Wirtschaft wegen des starken Frankens hat die Schweizerische Nationalbank gestern massiv in den Markt eingegriffen. Sie kündigte an, die Zinsen auf tiefem Niveau zu belassen und den Markt mit Franken zu fluten. Die Märkte reagierten erstaunt und trieben den Franken wieder auf die Marke von über 1,10 zum Euro. Kritiker bezweifelten aber, dass bei anhaltender Schuldenkrise in USA und Euroraum der Franken als Fluchtwährung kurzfristig unattraktiver wird. (dpa)
Der Historiker Christian Gerlach hat extrem gewalttätige Gesellschaften untersucht. Sein Ergebnis: Auch die Zivilbevölkerung kann Auslöser von Massengewalt sein.
